|
BLEICHERBACHTAL-KOGLERAU
Ausgehend vom Bahnhof Ottensheim gehen Sie auf
der Weingartenstraße etwa 300 m Richtung Linz bis zur
Abzweigung und dann nach links zum Bleicherbachtal. Wandern Sie nun
entlang des Bleicherbaches und beachten Sie die interessanten und
lehrreichen Hinweisschilder des „Naturerlebnisweges
Bleicherbachtal“. Hier erfahren Sie mehr über Wasser als
Lebens- und Gesundheitselexier, über Bienen, Kleinstlebewesen
in Bächen und auf Bäumen. Er erzählt aus der
Geschichte des Bleicherbachtales und der Nutzung der Wasserkraft.
Die Hauptattraktionen sind dabei das Miniatur-Sägewerk und die
Obermühle.
Bei der Umkehrschleife des Naturerlebnisweges, beim „Schmied
in der Leitn“, der durch einen alten „Schmiedeamboss
1889“ markiert ist, gehen Sie nicht nach Ottensheim
zurück, sondern folgen der Markierung entlang des Baches
weiter bergauf.
Bei der nächsten Holztafel „Koglerau“
überqueren Sie den Bleicherbach über eine Holzbrücke
nach rechts. Weiter geht es bergwärts und nach Einmündung
eines asphaltierten Weges kommen Sie an drei Häusern vorbei.
Sie verlassen am Ende des Wildgeheges nun endgültig den
Bleicherbach und folgen der Markierung „Höhenwanderweg
Koglerau“ bzw. „Donauhöhenwanderweg“ nach
rechts.
Der Waldweg führt Sie, immer links haltend,
der Markierung entlang Richtung „Koglerau“. Steigen Sie
noch etwa 50 Höhenmeter durch den Wald bergwärts, weiter
an der Markierung „Berglerkopf“ vorbei und lassen Sie
die Felsformation „Berglerkopf“, wo auch Kletterrouten
möglich sind zu Ihren Rechten liegen. Gehen Sie die
Serpentinen entlang bergwärts weiter. Nach etwa 500 m kommen
Sie beim „Schlagberger“ Bauernhof an, bei dem Sie den
wunderschönen Ausblick in das Mühlviertel genießen
können. Von hier oben sehen Sie bereits die bewaldeten Gipfel
der Koglerau. Eine Markierung führt auf einen Asphaltweg
weiter nordöstlich.
500 Meter weiter am Güterweg
„Dürnberg“ lassen Sie den großen
„Koglerhof“ links liegen und gehen zum Wald gerade aus.
Am Waldrand angekommen, folgen Sie der Markierung „Berggipfel
Koglerau“ direkt den Höhenwanderweg entlang. Den Gipfel
der „Koglerau“ erreichen Sie, wenn Sie etwa 15 Minuten
durch den schattigen Fichtenwald gewandert sind. Danach werden Sie
mit dem herrlichen „Donaublick“ auf das Donautal und
das Kraftwerk Ottensheim belohnt.
Hier finden Sie auch einen Rastplatz mit Tisch und Bank vor. Sie
befinden sich etwa in der Mitte der Wanderung. Nach der
Rastmöglichkeit gehen Sie etwa 100 m auf dem gleichen Weg
zurück und folgen nun der Markierung bergab Richtung
Ottensheim.
Durch den Wald gehen Sie etwa 5 Minuten steil bergab, bis Sie
wieder freies Gelände und die Markierungstafeln
Talabwärts Richtung Donau erreichen. Nach etwa 300 Metern
kommen Sie am Gänsebauernhof „Kögler“ vorbei.
Beachten Sie die 90°-Abzweigung beim Kirschbaum und
Telegraphenmast nach rechts und biegen Sie abwärts, Richtung
Güterweg „Dürnberg“, ab. Beim Waldrand, den
Sie über die Wiese erreichen, gilt es wieder eine
Wandermarkierung zu beachten.
Nach weiteren 5 Minuten durch den Wald, erreichen Sie ein
romantisches Bächlein und kommen bald wieder auf den
asphaltierten Güterweg „Dürnberg“. Von hier
aus folgen Sie dem Güterweg talwärts zur Haltestelle
„Dürnberg“ und kommen dabei an zahlreichen
Gehöften vorbei.
Etwa 500 m nach dem Bauernhof „Außerwöger“,
am „Schlagberg“-Güterweg, können Sie entweder
geradeaus zur Haltestelle gehen, oder die Abzweigung nach
Süden, auf den „Dürnberg“ zum
„Panoramaweg“ über die Bauernhäuser
„Loislbauer“, „Dürnberger“ und
„Nachfahrer“, nehmen.
Von dort aus kommen Sie ebenfalls der Markierung „Haltestelle
Dürnberg“ folgend zur Mühlkreisbahn. Die
Zeitdifferenz zwischen beiden Wegen beträgt etwa 15 Minuten,
der Umweg über den „Panoramaweg“ lohnt sich
allerdings wegen der schönen Aussicht auf das Donautal.
Die Zeit für den Rückweg vom Gipfel
zur Haltestelle beträgt 1,5 Std., die Gesamtgehzeit
beträgt etwa 2,5 Std. Der Wanderer kann sich entscheiden, ob
er mit der Mühlkreisbahn Richtung Linz fährt, oder das
Donau-Abendschiff, um 18.30 von der Schiffsanlegestelle Ottensheim
Richtung Linz, nehmen möchte.
Da es keine offiziellen Gasthäuser auf
dieser Wanderung gibt, empfiehlt es sich, selbst Jause mitzunehmen.
Beim Tourismusbüro Ottensheim besteht allerdings die
Möglichkeit, sich für eine Jause bei einem Mostbauern
anzumelden.
Quelle: Donau Oberösterreich Werbegemeinschaft,
Broschüre "Wanderrundrouten im
bayerisch-oberösterreichischen Donautal"
|