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THEMA:
GEOLOGIE
Die Geologie ist die Wissenschaft vom Aufbau,
der Zusammensetzung und der Struktur der Erde, sowie ihren
physikalischen Eigenschaften und ihrer Entwicklungsgeschichte sowie
der Prozesse, die sie formten und auch heute noch formen.
Anhand der vorkommenden Gesteinsarten lässt
sich Österreich in mehrere geologische Zonen
unterteilen.
Die Region Pyhrn-Priel liegt inmitten der
nördlichen Kalkalpen. Entstanden sind diese
Gebirgszüge aus organischen Sedimenten wie z.B. Korallen und
Muscheln in Jura und Trias. Hauptsächlich sind diese aus
Kalk und Dolomiten aufgebaut.
KALKGESTEIN
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ist ein Sedimentgestein
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aus Ablagerungen im Meer entstanden –
Reste von Lebewesen und abgetragenes Material vom Festland
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Schichtung – auf Materialwechsel
zurückzuführen; eine Schicht bildete für kurze Zeit
die Erdoberfläche
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Fossilien – Sedimentgesteine sind die
einzigen Gesteine, die Fossilien enthalten können
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Dolomit: Durch Einlagerung von Magnesium in
den Kalkschlamm entstanden (CaMg-Karbonat)
BESONDERE GESTEINE BZW.
GESTEINSFORMATIONEN IM NATIONALPARK KALKALPEN:
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Hauptmasse der Kalkalpen aus
Wettersteinkalk, Dachsteinkalk und Hauptdolomit,
Ramsaudolomit
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Verwitterung: Kalkstein verwittert
chemisch, Dolomit verwittert mechanisch
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Rote und auch grüne Werfener
Schichten sind die ältesten hier vorkommenden
Gesteine
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"Rippelmarken": im seichten Meer wurde
Sand zu Rippen geformt
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Salinarmulden: Entstehung des Beckens
von Windischgarsten durch Verdunstungsprozesse und
Lösungsvorgänge und nachträgliches Einsinken der
nicht löslichen Stoffe. Danach weitere Formung durch
Gletscher
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Wettersteinkalk: Sengsengebirge; war
früher ein Riff im Meer (wurde deshalb früher "der lange
Berg" genannt);
als Fossilien nur Korallen erhalten geblieben
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Dachsteinkalk: Totes Gebirge,
Warscheneckmassiv und Haller Mauern; entstand hinter dem Riff
Richtung Küste - in einer Lagune
Manchmal durch breite Bänderung gekennzeichnet
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Fossilien: Megalodonten –
dickschalige Muscheln, die wie "Kuhtritte" aussehen
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"Schröcksteine" (Dolomitgestein):
durch mechanische Verwitterung des Dolomit entstanden bizarre
Formen (Türme, Däumlinge, Türkenköpfe,
Bischofsköpfe) – am Fuß findet sich ein
mächtiger Schuttfächer aus Dolomitgrus
FARBEN UND FORMEN DER
VORHANDENEN GESTEINE BZW. SCHICHTEN IM NATIONALPARK
KALKALPEN:
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Dachsteinkalk: Trias (200 Mio.)
weiß-grau, intensiv verkarstet, Höhlensysteme
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Hierlatzkalk: Jura (185 Mio.) rosa bis
gelblich, gute Verkarstung, häufig im Nationalpark
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Fleckenmergel: Jura (175 Mio.)
dunkel-fleckige Mergel und Kalke, brüchig, kaum
verkarstet
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Rossfeldschichten – Alpiner
Flysch: Kreide (110 Mio.), gute Almböden; wenig standfest;
häufig Bergrutsche und Plaiken
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