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THEMA: JAGD,
ALPINTIERE
Jagd bezeichnet das Aufsuchen, Nachstellen,
Fangen, Erlegen und Aneignen von Wild. Wo die Jagd gesetzlichen
Regelungen unterliegt oder die Jagdgebiete nur von bestimmten
Personenkreisen genutzt werden dürfen, wird die unerlaubte
Jagd als Wilderei bezeichnet.
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Die Einzeljagd gliedert
sich in:
Suche: Mit Hilfe eines Hundes
"durchsucht" man Felder oder Waldabschnitte, um flüchtendes
Wild zu erlegen. Diese Jagdart findet meist auf Hasen, Kaninchen
oder Federwild statt. Sie wird von einem einzelnen oder einer
kleineren Gruppe von Jägern ausgeübt. Dafür
benötigt man kurz jagende Hunde oder Vorstehhunde.
Ansitz: Beim Ansitz - der am meisten verbreiteten Jagdart -
wartet ein Jäger an einer geeigneten Stelle, häufig auf
einem Hochsitz. Wild, welches vorbei zieht, kann so in Ruhe
beobachtet und angesprochen (erkannt) werden und gegebenenfalls
erlegt werden. Beim Ansitz wird hauptsächlich auf Schalenwild
sowie Raubwild gejagt.
Pirsch: Hierbei begeht der Jäger vorsichtig und leise
das zu bejagende Gebiet, er "pirscht" bzw. schleicht sich sozusagen
an. Spuren wird er nicht blindlings folgen, sondern nur dann wenn
sie vielversprechend sind und der Wind seine Witterung nicht
verrät. Fährten im Neuschnee sind leicht zu erkennen.
Deshalb dienen sie als besonders gute Grundlage für die
Entscheidung, an bestimmten Stellen zu pirschen.
Zum Hochwild zählt das Jagdrecht
alles Schalenwild (= "Wild" mit Hufen) mit Ausnahme des
Rehwildes. Weiters gehören das Auerwild, der Steinadler,
der Seeadler und der Bär zum Hochwild. Alles übrige Wild
gehört zum Niederwild.
Der Begriff Hochwild ist historisch entstanden. Er bezeichnete
Wild, dessen Jagd besonders geschätzt wurde und die
deshalb dem hohen Adel (Hohe Jagd) vorbehalten war. Das
Niederwild durfte hingegen auch von anderen Personengruppen bejagt
werden (Niedere Jagd).
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50
Säugetierarten:
- z.B. Luchs
- Autochtones Schalenwild: Reh, Gams- und Rothirsch
- Braunbär wandert zeitweilig durch den NP
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80 Brutvogelarten,
Besonderheiten:
- Steinadler (Wappentier des NP)
- Schwarzstorch
- Autochtone Raufußhuhnarten: Auer, Birk-, Hasel- und
Schneehuhn
- Weißrückenspecht
- Bartgeier: Wiederansiedlung
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1400-1600 verschiedene
Schmetterlingsarten, Alpenbockkäfer:
- Höhlenlaufkäfer: kommt weltweit nur in den Kalkalpen
vor
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