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UNESCO-WELTERBESTÄTTEN IN
RHEINLAND-PFALZ
Von den insgesamt 32
UNESCO-Welterbestätten, die es in Deutschland gibt, befinden
sich vier im Bundesland Rheinland-Pfalz:
1. der Dom zu Speyer (seit 1981)
Der Speyrer Dom ist eine der gewaltigsten Kirchen des Abendlandes und gilt als Hauptwerk
der romanischen Baukunst in Deutschland. Als Grabstätte
salischer, staufischer und habsburgischer Herrscher gilt der Dom
als Symbol des mittelalterlichen Kaisertums.
2. die römischen Denkmäler, der Dom
und die Liebfrauenkirche in Trier (seit 1986) Die
Welterbestätten in Trier, Deutschlands ältester Stadt und
dem "zweiten Rom", veranschaulichen heute noch eindrucksvoll die
Bedeutung der einstigen römischen Metropole.
3. die Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal (seit
2002) Mit dem oberen Mittelrheintal zwischen Bingen und
Koblenz wurde gleich eine ganze Region zum Welterbe ernannt.
Einzigartig in Europa ist diese Kulisse mit schroffen Felsen, dem
breiten Band des Rheins, steilen Weinbergen sowie historischen
Bauten und Orten. Abenteuergeschichten und romantische Sagen wie
zum Beispiel rund um die "Loreley" haben das Mittelrheintal
international bekannt gemacht.
4. der obergermanisch-rätische Limes
(seit 2005) Im Juli 2005 wurde der römische
Grenzwall Limes zum Weltkulturerbe erklärt. Rund 550 Kilometer
lang zieht sich die einstige Befestigungslinie vom heutigen
Rheinbrohl/Bad Hönningen am Rhein bis an die Donau. 75
Kilometer des Limes befinden sich auf dem Boden von Rheinland-Pfalz
und sind teilweise noch sehr gut erhalten.
Quelle und weitere Informationen über die
UNESCO-Welterbestätten: www.unesco-welterbe.de
Bildquelle:
Bilddatenbank Rheinland-Pfalz Tourismus
GmbH
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