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NATIONALPARK GESÄUSE
— Im Reich von Fels und Wasser
Noch vor wenigen Jahrhunderten war das
Gesäuse eine fast undurchdringliche Wald- und Bergwildnis. Als
die umgebenden Tallandschaften während der letzten Eiszeit
durch die formende Kraft gewaltiger Gletscherströme ihre
sanften Talböden erhielten, verhinderte ein mächtiger
lokaler Gletscher in den Gesäusebergen das Durchströmen
der Eismassen.
Diese Schlucht hat sich als tief
eingeschnittenes Kerbtal erhalten, in dem in den Fünfziger
Jahren des 20. Jahrhunderts das Kraftwerk Hieflau errichtet wurde.
Durch den Verlust einer der schönsten Kataraktstrecken der
Enns strebten Naturschützer an, den verbliebenen
ursprünglichen Abschnitt der Enns unter Naturschutz zu
stellen.
Mit Erfolg: Bereits 1958 gelang mit der
Erklärung des Gesäuses zum ersten steirischen
Naturschutzgebiet die Bewahrung dieser einzigartigen
Landschaft.
Quelle: Alpenregion Nationalpark Gesäuse
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