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Wandern mit Herz und Hirn

WANDERN MIT HERZ UND HIRN

"Wer wandert, wandert vielen Krankheiten davon!" - heißt ein altes Sprichwort. Werden doch beim Wandern alle Muskeln und Gelenke gleichmäßig und harmonisch bewegt. Durch den aktivierten Kreislauf, wird vermehrt Sauerstoff in die "entlegenen Zellen" transportiert und so verbessert sich die Leistung des gesamten Organismus. Leistungsabfall, rasche Ermüdung, das frühe Altern von Zellen, Gewebe und Organen wird verhindert. Durch regelmäßiges Wandern wird somit dem "Einrosten der Gelenke" entgegengewirkt. Wandern mit offenen Augen ermöglicht, "Natur pur" zu erleben. Der Mensch ist als NaturgeschöRichtig wandern © OÖ.Werbung / Popppf abhängig von der Natur, den Jahreszeiten, den Pflanzen, Formen und Farben. Wandern wirkt ausgezeichnet auf das Nervensystem und entspannt die Seele.

Wanderungen richtig planen
Ein gewissenhafter Wanderer stellt sich die Fragen:
"Wohin will ich wandern, wieviel Zeit nimmt meine Wandertour in Anspruch, habe ich die richtigen Wanderkarten?" Außerdem, wandert man in einer Wandergruppe gilt folgende Regel:
"Eine Wandergruppe ist so stark, wie ihr schwächster Wanderer ist!"
Eine Wandergruppe ist eine Leistungs-, Kameradschafts- und Erlebnisgruppe. Man soll gemeinsam die Wanderung pünktlich beginnen - den Tag vor sich haben - und gemeinsam das Wanderziel erreichen. Eine Wanderung ist kein Langstreckenlauf, bei dem es einen Sieger gibt.
Wandertouren sollten mit Hilfe von Wanderkarten - sehr gut 1:25.000 - und örtlichen Informationen über Wegstrecken, Steigungen, Naturdenkmäler, besondere Pflanzen und Tiere gründlich vorbereitet werden.
Nur markierte Wanderungen führen ans Ziel!

Schutzhütte © OÖ.Tourismus / RitzbergerAm wichtigsten ist es die Wanderwege vorab genau zu recherchieren. Dabei sollte vor allem erhoben werden, wieviel Gehzeit die Tour in Anspruch nimmt, wo es Rastmöglichkeiten und offene Berghütten gibt. Allzuoft sind Wanderer mit zu wenig Proviant vor verschlossenen Türen gestanden.
Da es in den Bergen rasch zu Witterungswechsel, Temperatursturz und starkem Wind kommen kann, gilt die Regel, dass man nur mit guter Ausrüstung Bergwandern soll. Am wichtigsten sind feste, hohe Wanderschuhe mit Profil und eine wind- und wasserdichte Wanderkleidung. Im Rucksack sollte man außerdem noch eine Weste mitnehmen und für Wanderungen im Hochgebirge Notsignale sowie eine Notverpflegung.

Um möglichst ohne Blasen an sein Ziel zu kommen, ist es auch zu empfehlen, sich vor Wandertouren die Füße gründlich einzuschmieren, denn dies wirkt der Blasenbildung entgegen. Vor Sonnenbrand und UV-Strahlung schützt das Einschmieren mit Sonnencreme und eine Sonnenbrille.

Bilder: OÖ. Tourismus / Ritzberger, Popp
Quelle: ventigo

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