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WANDERN MIT HERZ UND
HIRN
"Wer wandert, wandert vielen Krankheiten davon!"
- heißt ein altes Sprichwort. Werden doch beim Wandern alle
Muskeln und Gelenke gleichmäßig und harmonisch bewegt.
Durch den aktivierten Kreislauf, wird vermehrt Sauerstoff in die
"entlegenen Zellen" transportiert und so verbessert sich die
Leistung des gesamten Organismus. Leistungsabfall,
rasche Ermüdung, das frühe Altern von Zellen, Gewebe und
Organen wird verhindert. Durch regelmäßiges Wandern wird
somit dem "Einrosten der Gelenke" entgegengewirkt. Wandern mit
offenen Augen ermöglicht, "Natur pur" zu erleben. Der Mensch
ist als Naturgeschö pf abhängig von der Natur, den
Jahreszeiten, den Pflanzen, Formen und Farben. Wandern wirkt
ausgezeichnet auf das Nervensystem und entspannt die Seele.
Wanderungen richtig planen Ein
gewissenhafter Wanderer stellt sich die Fragen:
"Wohin will ich wandern, wieviel Zeit nimmt meine Wandertour in
Anspruch, habe ich die richtigen Wanderkarten?" Außerdem,
wandert man in einer Wandergruppe gilt folgende Regel:
"Eine Wandergruppe ist so stark, wie ihr schwächster Wanderer
ist!"
Eine Wandergruppe ist eine Leistungs-, Kameradschafts- und
Erlebnisgruppe. Man soll gemeinsam die Wanderung pünktlich
beginnen - den Tag vor sich haben - und gemeinsam das Wanderziel
erreichen. Eine Wanderung ist kein Langstreckenlauf, bei dem es
einen Sieger gibt.
Wandertouren sollten mit Hilfe von Wanderkarten - sehr gut 1:25.000
- und örtlichen Informationen über Wegstrecken,
Steigungen, Naturdenkmäler, besondere Pflanzen und Tiere
gründlich vorbereitet werden.
Nur markierte Wanderungen führen ans Ziel!
Am wichtigsten ist es die
Wanderwege vorab genau zu recherchieren. Dabei sollte vor allem
erhoben werden, wieviel Gehzeit die Tour in Anspruch nimmt, wo es
Rastmöglichkeiten und offene Berghütten gibt. Allzuoft
sind Wanderer mit zu wenig Proviant vor verschlossenen Türen
gestanden.
Da es in den Bergen rasch zu Witterungswechsel, Temperatursturz und
starkem Wind kommen kann, gilt die Regel, dass man nur mit guter
Ausrüstung Bergwandern soll. Am wichtigsten sind feste, hohe
Wanderschuhe mit Profil und eine wind- und wasserdichte
Wanderkleidung. Im Rucksack sollte man außerdem noch eine
Weste mitnehmen und für Wanderungen im Hochgebirge Notsignale
sowie eine Notverpflegung.
Um möglichst ohne Blasen an sein Ziel zu
kommen, ist es auch zu empfehlen, sich vor Wandertouren die
Füße gründlich einzuschmieren, denn dies wirkt der
Blasenbildung entgegen. Vor Sonnenbrand und UV-Strahlung
schützt das Einschmieren mit Sonnencreme und eine
Sonnenbrille.
Bilder: OÖ. Tourismus / Ritzberger, Popp
Quelle: ventigo
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