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Sicher wandern!

ÜBER DIE TECHNIK DES BERGGEHENS

Sicher wandern © OÖ.Tourismus / Erber

Klar, gehen kann jeder, aber richtig gehen muss man erst lernen. Die Folgen von "Gehfehlern" sind im harmlosen Fall schnelles Ermüden oder Schmerzen - im schlimmsten Fall kann es im alpinen Gelände durch unsichere, falsche Schritte zu Unfällen und Verletzungen kommen.

Deshalb hier einige Tipps, die das Berggehen einfacher und sicherer machen:

  • Beim Aufsteigen sollte ein möglichst großer Teil oder die ganze Sohle auf dem Boden aufgesetzt werden. Je größer die Auflage, umso größer sind Haftung und Halt. Der Oberkörper ist dabei leicht vorgebeugt.
  • Bei steilerem Gelände, wird mehr mit dem Fußballen aufgetreten, was die Wadenmuskulatur belastet. Schrittlänge dem Gelände anpassen: Je steiler desto kürzer der Schritt.
  • Hohe Felsstufen sind verlockennd, doch wer permanent seine Tritte zu hoch ansetzt, verbraucht enorm viel Kraft, da sich der Körperschwerpunkt ungünstig verlagert.
  • Die eigene Atmung ist der beste "Tempomat". Durch bewusstes und hörbares Atmen kommt der Körper automatisch in einen guten Gehrythmus. Wichtig dabei ist tiefes Ausatmen. Beim Einatmen holt sich der Körper selbst soviel Luft wie er braucht.
  • Beim Bergabgehen gilt es die Gelenke zu schonen. Das Problem ist, dass die nötige Kondition für das richtige Bergabgehen meist schon bergauf verbraucht wurde. Die Kniestellung ist leicht gebeugt, Stichwort "Holzhackerstil".
  • Auch den Oberkörper und die Hüfte leicht nach vorn beugen. Das Gewicht bleibt vorn, damit das Körpergewicht auf die ganze Sohle verteilt wird. Wer sich aus Ängstlichkeit nach hinten lehnt, rutscht mehr aus.
  • Für ausschweifenden Panoramablick gilt: Erst stehen, dann sehen!

Quelle: http://postalm.at/sommer/wandern_echtsicher.php
Fotos: OÖ. Tourismus, Erber

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