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DIE
RICHTIGE WANDERAUSRÜSTUNG
Die richtige Ausrüstung beim Wandern ist
ausschließlich vom jeweiligen Ziel und vom Konditionszustand
des Wanderers abhängig. Für Tagesausflüge und
Hüttentouren bis etwa 2000 m Seehöhe wird man mit einer
normalen Wanderausrüstung und Leichtbergschuhen auskommen.
Voraussetzung ist allerdings, dass die Tour bei günstigem
Wetter durchgeführt wird. Die Mitnahme eines Rucksackes
wird sich nach der Länge einer Tour und nach der Wetterlage
richten.
Bei Bergtouren in hochalpines Gelände wie
Gipfelwanderungen und Übergänge, die über 2000 Meter
Seehöhe liegen, ist das Mitnehmen verschiedener
Ausrüstungsgegenstände selbstverständlich. Der
Rucksack gehört bereits zur Grundausrüstung, in
dem Haube, Handschuhe oder Fäustlinge einen festen Platz
haben. Anorak und Überhose in guter Ausführung, ggf. ein
Allwetterschutz, gehören unbedingt dazu. Inwieweit eine
besondere Ausrüstung wie Seil, Helm, Steigeisen, Pickel,
Reepschnur und dergleichen erforderlich sind, wird sich ganz nach
der gewählten Tour richten. Dies gilt auch für das
Schuhwerk. Sind Schneefelder oder Gletscher zu begehen, wird man
über wasserfeste Schuhe nicht hinweg kommen. Ebenso darf in
diesem Falle eine Sonnenbrille nicht fehlen.
Bei Mehrtagestouren ist neben der erforderlichen Verpflegung eine
Taschenlampe oder Stirnlampe zu empfehlen. Das
Verbandspackerl, Kartenmaterial und ein paar Lagen WC-Papier
haben einen Dauerplatz im Rucksack. Wer für einen Wettersturz
gerüstet sein will, wird auf die Mitnahme eines Biwaksackes
nicht verzichten. Erfahrungsgemäß trägt der
vorsichtige Bergsteiger lieber ein Stück mehr mit, denn gar
nicht selten scheitert die Tour an fehlender Wanderausrüstung.
Bestehen Zweifel über das erforderliche Material, ist auf alle
Fälle ratsam, bei ortskundigen und erfahrenen Bergsteigern
einen Ratschlag einzuholen.
Für die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen wie
Pickel, Seil, Klettergurt, Helm, Karabiner und dergleichen sollten
Sie darauf achten, dass diese beim Kauf das Prüfzeichen
für Qualitätsware tragen müssen (UIAA oder
IKAR).
Quelle: Wanderführer Dachstein-Tauern, 7. Auflage
2003/2004
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