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DIE HOLZBRINGUNG IN DEN
LETZTEN 400 JAHREN
Die Montangeschichte von Hieflau und die Bedeutung der Holzbringung in den
letzten 400 Jahren sind tief in der Kultur der Tourismusregion
Nationalpark Gesäuse verwurzelt. In der Gemeinde Hieflau sind
die Spuren aus dieser Zeit an vielen Häusern und markanten
Punkten noch erhalten geblieben. Seit 1998 gibt es in Hieflau ein
eigenes Museum, das so genannte „
Köhlerzentrum“ auf der ehemaligen "Lend", das aus
dem Heimatmuseum entstanden ist.
Das Köhlerzentrum wurde direkt an jener
Stelle der Enns errichtet, wo heute noch Reste des alten
Enns-Rechens zu erkennen sind, mit dem das getriftete Holz aus
dem Fluss geborgen wurde. Nachgebildete Holzkohlenmeiler versetzen
den Betrachter einige Jahrhunderte zurück, in eine Zeit, in
der die „Eisenstraße“ der wichtigste mobile
Wirtschaftsfaktor der Region war.
Inhaltliche Schwerpunkte des Köhlerzentrums sind aus diesem
Grund die Bedeutung der Holzbringung, des Holztriftens
auf der Enns , der Holzverkohlung und der
Verhüttung . Neben dem originalgetreuen begehbaren
Holzkohlenmeiler befinden sich ein Freigelände und die
Nachbildung eines Holzaufzuges mit Wasserrad. Auch ein
Montan-Museum wurde hier eingerichtet.
Passend zum Thema gibt es in Hieflau auch einen
Rundwanderweg, der am Köhlerzentrum vorbei
führt.
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