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BERÜHMTES MAHNMAL
IM GESÄUSE
Die Gemeinde Johnsbach beherbergt unter anderem ein "Ausflugsziel",
das traurige Berühmtheit erlangt hat. Viele Gäste
kommen jedes Jahr hierher, um ein bekanntes Mahnmal für die
Gefahren des Alpinismus zu besuchen: Den Bergsteigerfriedhof,
der rund um die barocke Bergkirche angelegt wurde. Zum Teil
historische Grabstätten erinnern an die in den
Gesäuse-Bergen verunglückten Bergsteiger.
Die Bergkirche und der Bergsteigerfriedhof
wurden auf einem sonnigen Hang am Ortsanfang der Gemeinde Johnsbach errichtet. Die Parkplätze befinden sich
etwa hundert Meter unterhalb der Kirche, die man auf einer
mäßig steigenden Straße erreicht. Kurz vor der
Bergkirche nimmt auch der Johnsbacher Bibelweg seinen Anfang. Ein
Bildstock und ein Wegschild markieren den Beginn des Steiges.
Der Bergsteigerfriedhof wurde so angelegt, dass man über den
im Tal reichenden Kirchengrat in einer Linie zum Hohen
Ödstein aufblickt. Dies ergibt eine besondere Beziehung
zwischen Erde und Himmel. Wer an den Grabmalen steht, dem wird
bewusst, dass die landschaftlichen Reize des Gesäuses genau so
besonders sind wie die Gefahren, denen man sich beim Bergsteigen
und Klettern in den Bergen gegenüber sehen kann.
Der Blick über die Friedhofsmauern auf die
kantigen Gesäuseberge verdeutlicht einmal mehr: Trotz vieler
Trittstifte, Leitern, Stahlseile und sonstiger Absicherungen
bleiben die Gefahren des Hochgebirges und der alpine Charakter der
Gesäuse-Touren erhalten - auch wenn der höchste Gipfel,
das "Hochtor", gerade einmal knappe 2.400 Meter hoch aufragt.
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