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ÄLTESTE ALMEN
ÖSTERREICHS
Wie ein Gebirgsdorf aus dem Himalaya
wirken die Jagdhausalmen im hinteren Defereggental. Sie liegen auf einer Seehöhe
von 2.000 m und stamen aus dem 13. Jahrhundert. Insgesamt sind es
15 gemauerte und teils mit Steinplatten gedeckte niedrige
Bauten mit Kapelle.
Man kann es sich heutzutage gar nicht mehr
vorstellen, das diese Almhütten, die in der
Naturkulisse des Nationalparks Hohe Tauern Osttirol eingebettet
sind, 40 Jahre lang ganzjährig bewohnt war.
Die Jagdhausalmen zählen zu den
ältesten Almen Österreichs und werden in den
Sommermonaten von Südtiroler Bauern bewirtschaftet. Wanderer
kehren hier gerne ein und genießen die bäuerlichen
Produkten, die von den Südtiroler Sennern erzeugt werden.
Der Weg in die Abgeschiedenheit der
Jagdhausalmen führt über den leicht ansteigenden
Almfahrweg durch das Patschertal, in dem sich auch der
größte zusammenhängende Zirbenwald der
Ostalpen befindet.
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