Der stark vergletscherte
Großvenediger ist der höchste Gipfel der
Venedigergruppe und der vierthöchste Berg Österreichs. Er
hat eine Höhe von 3.662 und liegt an der Grenze von Osttirol
zu Salzburg.
Erst 40 Jahre nach der Erstbesteigung des
Großglockners erfolgte jene des
Großvenedigers. Am 03.09.1841 machten sich 40 Männer
unter der Führung von Josef Schwab zum Gipfel des
Großvenedigers auf. Der Aufstieg verlief jedoch nicht ohne
Komplikationen ab. Am Gletscher mussten sich die Männer mit
Öl und Schießpulver gegen den Sonnenbrand
schützen und konnten lediglich mit Steigeisen gerüstet
das Eis betreten. Viele blieben aufgrund von eintretender
Müdigkeit im Schnee des Gletschers sitzen. Letztendlich
erreichten nur 26 der 40 Männer den Gipfel.