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HAINBUCHE ZUM ÖSTERREICHISCHEN BAUM DES JAHRES
NOMINIERT
Die Hainbuche gehört zur Gattung der
Birkengewächse und ist besonders frosthart. Die
Wuchshöhe kann bis zu 25 Meter hoch werden und
der Stamm erreicht einen Durchmesser von 1
Meter . Ihr Höchstalter beträgt etwa 150
Jahre . Die älteste Hainbuche Deutschland weist
sogar ein Alter von 390 Jahren auf.
Die
Blütezeit der Hainbuche ist im Juni , die Samen
reifen von September bis Oktober. Die bis 1 Zentimeter große
Nussfrucht ist von einem dreilappigen Flugorgan umgeben. Die
geflügelten Früchte werden vom Wind und durch Tiere
verbreitet. In der Regel liegen die Samen über zwei
Winter am Boden und keimen erst im übernächsten
Frühjahr.
Das Vorkommen der Hainbuche ist in
Mitteleuropa vom norddeutschen Tiefland bis zu den Alpen
in Höhen von 1100 Metern . Sie liebt den Halbschatten,
toleriert aber auch auf besten Böden den totalen Schatten.
Lockere Mineralböden mit mittlerem Tonanteil werden
bevorzugt.
Das harte und sehr
dichte Holz der Hainbuche zeichnet sich durch eine hohe
Festigkeit, Elastizität und Zähigkeit aus. Es wird
deshalb auch oft für Werkzeugstiele und im Klavier-
und Orgelbau verwendet. Sie gilt auch als das wichtigste
Wertholz bei den Brennhölzern und garantiert einen
hohen Brennwert und wohlige Wärme.
In der Gartengestaltung wird die Hainbuche oft für
robuste Schnitthecken verwendet.
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