Diese Skitour ist ein Mix aus sanften
Hängen und steilen Flanken, die, je nach Schneelage,
Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordert. Die Mitnahme von
Steigeisen ist empfehlenswert, da die Anstiege auf den Vor- und
Hauptgipfel oft vereist und abgeblasen sind. Es ist schon ein
besonderer Reiz, über die sanften Hügel des
Zollner-Plateaus dahin zu gleiten und zu beobachten, wie
sich die Zwillingsgipfel des Findenigs voll entfalten. Bei
guten Schneeverhältnissen kann man auch von der Scharte des
Findenigs in die italienische „Lodin Alm“
südseitig abfahren und aufs Zollner Plateau zurück
aufsteigen. Die Aussicht vom Gipfel ist gewaltig = Julische Alpen,
Karnische Alpen, Nassfeld, Lienzer Dolomiten, uvm. grüßen
herüber, nur um einige Berge zu nennen.
Die Abfahrt nimmt man über die
Aufstiegsroute oder vorbei am tiefverschneiten ZollnerSee. Hin und
wieder sind kleine Gegenanstiege zu bewältigen, die keine
lange Weite aufkommen lassen — und in der Hütte duftet
der Glühwein.
TOUR:
Von der ZollnerSee-Hütte erst Richtung
Kleiner Trieb dann ostwärts zum alten Zollhüttl, weiter
ostwärts auf und ab über Hügel und seichte
Täler bis zum Gipfelaufbau des Findenigkofels. Hier eventuell
Skidepot, weiter auf den Vorgipfel, ca. 500 Hm in Scharte absteigen
und weiter steil hinauf auf den langgezogenen Hauptgipfel mit
Gipfelkreuz.