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ZELL AM SEE-KAPRUN
LÄDT ZUR „UNKONFERENZ“ AUF DIE BURG
Am 13. und 14. September 2008 findet das
erste 'castlecamp' zum Thema (e)-Tourismus statt.
Jeder, der schon einmal im Publikum großer,
gar mehrtägiger Konferenzen, Kongresse oder Seminare gesessen
hat, kennt das: Ein festgezurrter Terminplan, stundenlange
Vorträge und viele unnütze Informationen. Eigentlich
interessiert den Zuhörer nur ein einziges Thema, das aber
steht mal wieder ganz am Ende der Agenda. Bis es so weit ist,
leiden Konzentration, Geduld und die anfangs gute Laune. Dieses
Phänomen einseitiger, monotoner Veranstaltungen zieht sich
durch alle Branchen - auch durch die des Tourismus.
In Zell am See und Kaprun verfolgt man
daher einen neuen, innovativen Ansatz : Mit ihrem so
genannten 'castlecamp' bietet die Urlaubsregion
internationalen Touristikern und interessierten Privatleuten ein
Forum, um sich über Entwicklungen, Trends und Missstände
im Tourismus auszutauschen. Schauplatz und Namensgeber der
Veranstaltung ist die Burg Kaprun . Die Idee dabei: Jeder
Teilnehmer am 'castlecamp' muss sich aktiv am Gedankenaustausch
beteiligen - in Form von eigenen Vorträgen,
Präsentationen oder deren Vorbereitung.
Initiator des 'castlecamps' ist Rainer
Edlinger , im Marketing von Zell am See-Kaprun verantwortlich
für den Bereich Neue Medien: 'Seit Jahren besuche ich
Kongresse und Konferenzen - immer im selben Vorlesungsstil.
Für mich hat der Informationsgehalt dabei stetig abgenommen.'
Daher habe er sich auf die Suche nach 'etwas Gehaltvollerem'
gemacht und sei mit dem Konzept der 'barcamps' fündig
geworden. Erstmals 2005 im kalifornischen Palo Alto veranstaltet,
fand ein Jahr später das erste 'Brainstorming' nach dem
Vorbild von Web2.0-Erfinder Tim O'Reilly auf österreichischem
Boden, in Wien, statt. Dennoch sind derartige Veranstaltungen bis
heute noch wenig verbreitet.
Am 13. und 14. September 2008 startet nun
das erste 'camp' in Zell am See-Kaprun zum Thema (e-)Tourimus.
Damit beweist die Region erneut ihr Gespür für Themen
der Zukunft und präsentiert sich als Vorreiterin in Sachen
Kommunikation und Interaktivität: Denn ein vorgegebenes
Programm gibt es nicht, die Teilnehmer selbst bestimmen,
worüber geredet wird. Das macht den Termin für
Branchen-Experten so interessant.
Das Camp ist frei für jedermann. Wer dabei
sein will, meldet sich im Internet auf www.castlecamp.at an und
kann dort unter anderem einsehen, welche Themen bei der
'Unkonferenz' (wie solche 'camps' ebenfalls genannt werden)
auf der Burg Kaprun behandelt werden und wer seine Teilnahme
bereits fest zugesagt hat. Auf der Liste der Themenvorschläge
stehen derzeit unter anderen Blogging im Tourismus, rechtliche
Beurteilungen von Hotelbewertungen, demographischer Wandel und
Tourismus sowie die Usability von Hotel-Websites.
Wie es bei 'barcamps' Sitte ist, sollen auch die
Teilnehmer des 'castlecamps' im Anschluss an das Treffen über
die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse berichten. Das
geschieht in der Regel über Blogs, Photo Sharing, Social
Bookmarking oder Wikis. Sicher wird dort auch die
abschließende Party in der Burg erwähnt werden -
und für die sorgen die Teilnehmer selbstverständlich auch
selbst.
Mehr über das 'castlecamp' von Zell am
See-Kaprun und viele weitere, interessante Themen gibt es auf
www.castlecamp.at oder www.zellamsee-kaprun.com im
Internet.
Quelle: Gästeservice Zell am
See-Kaprun
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