|
CHARAKTERISTIK UND
GESCHICHTE
Die Tour zum Stelzing ist eine bunte Mischung
von gleichmäßigen Anstiegen, ruhigen Waldpassagen,
kompakten Schotterpisten und entspannenden Abfahrten in herrlicher
Naturlandschaft. Mehrere sehr schöne Fotopanoramen der
reizvollen Landschaft verleihen der Tour zusätzliches
Flair.
Das Gebiet rund um Kötschach weist eine
interessante Geschichte aus. Schon in der Römerzeit
führte eine Wegverbindung vom Drautal über den
Plöckenpass nach Süden, im Tal enstand die Siedlung
Kötschach. Im Mittelalter wurde das Gebiet von den Grafen von
Görz kontrolliert, wobei dem Gailbergsattel und dem
Plöckenpass als Verbindung zwischen den Görzer
Herrschaftszentren Friaul und Osttirol besondere Bedeutung
zukam.
Die in der Nähe von Kötschach
gelegenen Burgen Pittersberg und Goldenstein waren Sitze von
görzischen bzw. ortenburgischen Landgerichten. Erst im 15.
Jhdt. gelangte das Gebiet nach kriegerischen Auseinandersetzungen
unter die Oberherrschaft des österreichischen
Landesfürsten Kaiser Friedrich III. Am Ort der heutigen
Pfarrkirche in Kötschach wurde zuerst eine Marienkirche
errichtet, die erstmals 1399 urkundlich erwähnt wurde. Das
heutige Erscheinungsbild der Kirche geht auf einem Umbau im 16
Jhdt. zurück.
Fürst Hannibal Alphons von Porcia
übergab 1712 die Pfarre an den Orden der Serviten.
Diese errichteten im Anschluß an die Kirche den Klosterbau,
der nun als Pfarrhof dient. Die Serviten sollen die
Gegenreformation durchsetzen. Das Aufblühen des Bergbaues in
der Umgebung war mit ein Grund, dass Kötschach der wichtigste
Ort des oberen Gailtals wurde. Durch die Großbrände 1886
und 1902 verlor Kötschach jedoch weitgehend sein altes
Ortsbild.
Quelle: Bike Tour Guide - Kärntens
Naturarena
|