|
Die Nördliche
Kalkalpen
Die Nördlichen Kalkalpen durchziehen Österreich von
Vorarlberg bis zum Wiener Becken in einer Breite von 25-45 km. Bei
der Gebirgsbildung wurden die Nördlichen Kalkalpen über
die Zentralalpen nach Norden auf die Flyschzone und die Molasse
aufgeschoben und sind typische Deckengebirge. Sie bestehen im
Wesentlichen aus Werfner Schichten, Wettersteinkalk;
Lunzerschichten, Hauptdolomit und Dachsteinkalk.
Die Nördlichen Kalkalpen steigen von Norden her mit den
niedrigeren, bewaldeten Kalkvoralpen (in Oberösterreich und
Niederösterreich) zu den felsigen Kalkhochalpen an, sowohl als
Kalkstöcke mit wasserarmen Hochflächen aber auch als
steile Kettengebirge mit großen Schutthalden. Sie sind stark
verkarstet, aber nur wenig vergletschert. Nur im mittleren Teil der
Nördlichen Kalkalpen tragen Dachstein (2995 m) und
Hochkönig (2941 m) und im äußersten Westen der
Schesaplana (2965 m) Gletscher.
Der höchste Gipfel der Nördlichen Kalkalpen ist die
Parseierspitze (3036 m) in den Lechtaler Alpen.
Das Klima ist (besonders im Westen) niederschlagsreich und
kühl.
Eine Einteilung der Nördlichen Kalkalpen wird nach
Bundesländern getroffen, von West nach Ost sind dies:
|