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BEDEUTENDE
WALLFAHRTSKIRCHE
Das Gotteshaus ist dem Hl. Wolfgang geweiht, der
976 als Bischof von Regensburg im Kloster Mondsee Zuflucht suchte. Viele Legenden
berichten von dem eigenhändigen Bau einer ersten kleinen
Kirche am Abersee (andere, ältere Bezeichnung für
Wolfgangsee) und von damit verbundenen Wunderheilungen.
Eindeutig belegt ist ein
romanischer Vorgängerbau des heutigen, in seiner Architektur
vorwiegend gotischen Sakralbaus. Die Wallfahrt zum
"Kirchlein im Wolfgangsland" begann Ende des 13. Jahrhunderts und
erreichte im 15. und 16. Jahrhundert ihren Höhepunkt, als St.
Wolfgang zur viertgrößten Pilgerstätte in der
christlichen Welt wurde.
Kunsthistorisch
bedeutend ist vor allem die Inneneinrichtung der Kirche. Der
mächtige, gotische Flügelalter des Südtiroler
Malers und Bildhauers Michael Pacher gilt als besonders
gelungenes Werk mittelalterlicher Kunst. Einer der bedeutendsten
Barockaltäre ist das Meisterwerk des Bildhauers
Thomas Schwanthaler. Auch der große Barockbildhauer Meinrad
Guggenbichler hinterließ in der Kirche St. Wolfgang seine
Spuren. Seine künstlerische Handschrift tragen der
Schmerzensmann und die Kanzel.
Über eine kleine Stiege ist die
Wolfgangkapelle erreichbar, lange Zeit das eigentliche
Pilgerziel und Wahrzeichen des Ortes.
Der Turm der Pfarrkirche beherbergt ein Museum mit vielen Objekten
aus der Geschichte der Wallfahrt. Außerhalb der Kirche
befindet sich weiters ein überdachter
Pilgerbrunnen.
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