|
EIN NATURERLEBNIS
FÜR ALLE SINNE
Mit dieser einzigartigen
Wald-Erfahrungswelt bieten die Österreichischen
Bundesforste die Möglichkeit, die wichtigsten
Waldgesellschaften des Salzkammerguts und den Lebenskreislauf
der Natur kennen zu lernen.
Auf einem Rundgang durch das Arboretum können die Besucher bei
einem gemütlichen Spaziergang an die 1.800
"Botanik-Höhenmeter" zurückzulegen. Dabei kommt man von
den Eichen-Mischwäldern der Niederungen über
Edellaub-Mischwälder bis hin zu den subalpinen
Bergwäldern. Es werden über 66 Baumarten vorgestellt,
unter anderem Eiche, Ahorn, Ulme, Birke, Buche, Latsche und Tanne,
und in ihren unterschiedlichen Ausprägungen und nach
Waldstufen geordnet. Auf Schautafeln werden die Eigenheiten
der Waldgesellschaften und der darin lebenden Tier- und
Pflanzenarten erläutert.
Durch das von zwei mächtigen Bäumen gebildete
"Ulmentor" betritt man die Walderfahrungswelt.
Das Ulmenblatt ist das Symbol des
Arboretums. Man beginnt bei der Vegetationszone des
Eichen-Mischwaldes des Hügellandes. Vorbei an Edelbäumen
wie Linde oder Ahorn geht es zum am Zinkenbach gelegenen
Bach-Auwald. Von einem sechs Meter hohen Steg mit einer
Aussichtsplattform hat man einen Blick auf das
Blätterdach des Grauerlenwaldes. Nach den regionalen
Weidenarten geht es weiter zum Buchenwald und zu den
Moorwäldern. Vorbei an der Vogelbeere gelangt man über
einen Hohlweg zu den subalpinen Bergwäldern und in die alpinen
Regionen. Hier ist das Terrain der Latsche, deren weltweit
größtes Verbreitungsgebiet Österreich ist. Die
letzte Station widmet sich den Gehölzen mit trockenem Standort
wie der Rotföhre und dem Wacholder.
Im Pavillion bekommt man noch weiterführende
Informationen zum Arboretum und zur Rolle der Bundesforste als
größtem Naturressourcenbetreuer.
Die einzelnen Stationen im Überblick
|