Mit dem Auto fahren wir nach Hinterstoder und über die
Mautstraße hinauf zu den Hutterer Böden (1.499 m).
Bereits hier ist die Aussicht hinüber zur Spitzmauer und zum
Gr. Priel überwältigend.
Von den Hutterer Böden gehen wir von 8.50 bis 9.40 Uhr in
flottem Tempo hinauf zur Hutterer Höss (1.857 m, Wanderwege
Nr. 37 oder 38). Die Aussicht hinüber zum Toten Gebirge ist
grandios.
Nach einer Jausenpause gehen wir um 10.30 Uhr
erst über Almwiesen, dann leicht bergauf bis zum Einstieg des
Schrockengrates (Wanderweg Nr. 217). Der Aufstieg über den
Schrockengrat ist eine sehr schöne, jedoch nicht schwierige
Kletterei mit einigen Seilversicherungen in der Mitte des Grates.
Um 11.45 Uhr erreichen wir den Gipfel des Schrocken (2.289 m). Das
Wetter und die Fernsicht könnten nicht besser sein. Einfach
überwältigend ist die Aussicht auf die umliegenden Berge.
Von 12.10 Uhr steigen wir erst einige Höhenmeter (ca. 70) ab,
dann geht es auf dem Weg Nr. 219 leicht bergauf zur Kreuzspitze.
Den Gipfel erreichen wir um 12.30 Uhr.
Die Gratwanderung vom Schrocken hinüber über die
Kreuzspitze und weiter zum Hochmölbing ist wunderschön
und einfach zu gehen. Wir gehen gleich weiter und kommen um 12.50
Uhr am Gipfel des Hochmölbing (2.341 m) an. Nach einer
Jausenpause gehen wir, da der Weg am Grat weiter so verlockend
aussieht, um 13.15 Uhr hinüber in Richtung Kl. Mölbing
(Weg Nr. 281). Kurz vor dem Gipfel steigen wir wild über den
Bergrücken zwischen den Latschen und dann weiter durch den
Wald hinunter bis zum Grimming Boden (14.30 Uhr). Der Weg ist nur
teilweise als leichter Steig erkennbar – also bei
Schlechtwetter und Nebel nicht zu empfehlen – hier
müsste man bis zur Hochmölbing Hütte gehen (Weg Nr.
281) und dann am markierten Weg Nr. 209 wieder herüber zur
Türkenkarscharte. Die Sonne brennt herunter und wir schwitzen
uns ordentlich aus, bis wir um 15.00 Uhr die Türkenkarscharte
(ca. 1.700 m) erreichen.
Der Blick hinunter zur Bergstation des
Sessellifts sagt uns, dass wir noch einiges vor uns haben. Auf dem
Weg Nr. 209 geht es über das herrliche Gebiet der
Bärenalm hinunter ins Tal zum Parkplatz des ehemaligen
Skiliftes.
Anmerkung: Am Besten stellt man bereits vor Beginn der Tour einen
PKW zum Bärenalm-Parkplatz. Oder man ruft ein Wandertaxi, das
die müden Wanderer unkompliziert zurück an den
Ausgangspunkt bringt.