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EIN
GRENZÜBERSCHREITENDER FLUSS SCHAFFT EINZIGARTIGE
LANDSCHAFTSTRÄUME
Im Oberen Waldviertel, nahe der Ortschaft
Schweiggers entspringt die „Deutsche Thaya“, wie
der Quellfluss zunächst heißt. Bei Raabs vereinigt sie
sich mit dem zweiten größeren Quellfluss, mit der
„Mährischen Thaya“, die aus Tschechien nach
Österreich fließt.
Bei Drosendorf verlässt die Thaya
österreichisches Staatsgebiet und setzt als "Dyje", wie die
Tschechen die Thaya nennen, ihren Lauf ein kurzes Stück auf
tschechischer Seite fort.
Von Hardegg weg bildet die Thaya 26 km
lang die Grenze zwischen Österreich und Tschechien, um sich
bei Karlslust letztendlich wieder für Tschechien zu
entscheiden. Dort, wo sie Grenzfluss ist, hat sich die Thaya in
faszinierenden
Mäandern tief in die Landschaft eingegraben und dieses
wildromantische Gebiet wurde grenzüberschreitend zum
Nationalpark erklärt. Der einige Jahre früher
gegründete Nationalpark Nationalpark Podyjí auf
tschechischer Seite arbeitet eng mit dem im Jahre 2000 feierlich
eröffneten Nationalpark Thayatal zusammen. Auf
Nationalparkgebiet befindet sich auch der so genannte
Umlaufberg, ein einzigartiges geologisches Phänomen, da
die Thaya hier einen Berg fast bis zur Gänze
umfließt.
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