|
JAHRHUNDERTE ALTE
KLOSTERSIEDLUNG DER ZISTERZIENSER
In einer Schleife des Kamp, der sich wenige
Kilometer weiter durch Aufstauen in den Stausee Ottenstein
verwandelt, liegt die Jahrhunderte alte Klostersiedlung der
Zisterzienser. Gestiftet wurde die Anlage in der 1. Hälfte des
12. Jahrhunderts von dem Kuenringer Hadmar I.
Im Laufe der langen Baugeschichte des
Stiftes entstand eine harmonische Mischung der verschiedenen
Stile von der Romanik über die Gotik, Renaissance bis zum
Barock. Von besonderer Bedeutung ist der vollständig erhaltene
romanische Kreuzgang aus dem frühen 13. Jahrhundert mit
dem angeschlossenen sechseckigen Brunnenhaus.
Bei einer Klosterbesichtigung zu sehen sind
weiters das Dormitorium, der Schlafsaal des Klosters, und
der Kapitelsaal aus dem 12. Jahrhundert. Die besondere
Raumwirkung des ältesten erhaltenen Zisterzienser-Capitulum
wird vor allem durch die einzigartige Mittelsäule und das
Kreuzrippengewölbe hervorgerufen.
In den Kellergewölben des Stiftes finden
immer wieder Sonderausstellungen statt.
|