|
Entlang des gesamten Alpenhauptkammes
führt ein Weitwanderweg, dessen dreistellige Nummer mit
„02“ endet. Dieser Weg ist so angelegt, dass für
die jeweilige Tagesetappe eine
Nächtigungsmöglichkeit zur Verfügung steht. In
den Teilbereich der Dachstein-Tauern-Region fallen in Richtung von
Ost nach West folgende Tagesetappen:
1.) Mörsbachhütte –
Gstemmerscharte (1996 m) – Mößna – St.
Nikolai
2.) St. Nikolai – Hohensee –
Schimpelscharte (2000 m) – Rudolf-Schober-Hütte
3.) Rudolf-Schober-Hütte –
Hubenbauertörl – Rantentörl (2166 m) – Neualm
– Breitlahnhütte
4.) Breitlahnhütte – Lassachalm
– Trattenscharte (2408 m) – Preintalerhütte
5.) Preintalerhütte – Klafferkessel
– Greifenberg (2618 m) – Gollinghütte
6.) Gollinghütte – Gollingscharte
(2326 m) – Trockenbrotscharte –
Keinprechthütte
7.) Keinprechthütte – Krigeckscharte
– Rotmandlscharte (2340 m) –
Ignaz-Mattis-Hütte
8.) Ignaz-Mattis-Hütte – Ahkarscharte
(2315 m) – Oberhüttensee – Seekarhaus –
Radstädte Tauernpass
Die Zahl in Klammer bedeutet die
größte Höhe der jeweiligen Tagesetappe.
Der Abschnitt Preintalerhütte –
Radstädter Tauern, deckt sich mit der viel begangenen
Schladminger-Tauern-Durchquerung. Der Weg hat im gesamten
Abschnitt hochalpinen Charakter und verlangt daher entsprechende
Ausrüstung und Bergerfahrung. Die ideale Hüttenaufteilung
und die Schönheit der Strecke entlang der vielen
Bergseen sind wohl ein sicheres Zeichen für den
Weitwanderer, dass er sich im Europawanderpark der
Dachstein-Tauern-Region befindet.
HINWEIS: Der Weitwanderweg 702 ist im
Prinzip das Gleiche wie der Höhenwanderweg, nur von der
anderen Richtung!
Quelle: Wanderführer Dachstein-Tauern, Regionalverband
Dachstein-Tauern
|