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HÖCHSTE ERHEBUNG IN
DEN NIEDEREN TAUERN
Der Hochgolling ist die höchste Erhebung in
den Niederen Tauern. Die von Norden düster wirkende
Felsgestalt vermittelt dem Betrachter den Ernst der
Hochgebirgslandschaft. Seine mächtige Nordwand mit den nach
Ost und Nord-West abstreichenden Graten bietet auch für den
Kletterer ein reiches Betätigungsfeld.
Der Normalanstieg führt von der
Gollingscharte über den von Erzherzog Johann im Jahre 1817
begangenen Weg zum Großteil über die Westflanke. Im
oberen Teil gibt es eine Gratvariante mit interessanten
Kletterstellen.
Der Anstieg erfolgt, wie bereits beim
Übergang zur Keinprechthütte angeführt, über
den Gollingwinkel zur Querung nach links über Schutt- und
Schneefelder hinaus, bis eine Reihe von Schrofenrinnen und
Felsstufen gerade aufwärts leiten, sodass man rasch an
Höhe gewinnt.
Nach einer weiteren Querung nach rechts sind
einige höhere Felsstufen und Rippen zu übersteigen, die
den Aufstieg auf den Nordwestgrat unmittelbar vor dem Gipfel
vermitteln.
Quelle: Wanderführer Dachstein-Tauern.
Zusammengestellt von Toni Breitfuss, 7. Auflage 2003/2004
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