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STEGWACHT

Zwischen St. Johann und Großarl steht die Alte Wacht,
auch Stegwacht genannt. Bei der 1655 herrschenden Pest war
dieser strategische Punkt sogar mit Soldaten besetzt, um die
Passage wegen Verhütung von Ansteckung zu sperren.
Früher führte der Weg unter dem Haus der so genannten
Wacht hindurch. Alles was von Großarl hinaus oder hinein
wollte, musste dort durch.
In der alten Wacht wird die Geschichte der
Straße dokumentarisch dargestellt und über die Sagenwelt
des Großarltales berichtet. Verschiedene Sonderschauen
beleben das Ausstellungsprogramm in der Alten Wacht.
Gegenüber der Wacht, auf der anderen Seite der Großarler
Ache, sind die Heidenlöcher zu sehen. Dies sind
fünf fast runde Felslöcher, zwei davon sind so groß,
dass ein Mensch darin stehend Platz findet. Nach altem Volksglauben
haben sich hier hartnäckige Heiden zurückgezogen, als sie
sich unter der christlichen Bevölkerung nicht mehr sicher
fühlten.
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