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VON DER
KEINPRECHTHÜTTE ZUR GOLLINGHÜTTE
Die Etappe von der Keinprechthütte zur
Gollinghütte ist eine sehr lange Etappe.
Von der Keinprechthütte ausgehend folgen
wir dem Weg Nr. 702 durch ein großes Kar bis wir eine
Weggabelung erreichen. Wir folgen weiter dem Weg Nr. 702 entlang
der sogenannten Zirbenböden mit einem zuletzt recht steilen
Anstieg zur Trockenbrotscharte (2.237 m).
Zwei Wegvarianten bieten sich an: Der Weg
führt nun wieder anfangs recht steil abwärts zur
Landawirseehütte. Jahreszeitlich bedingt kann im Hochsommer
alternativ der Höhenweg, der entweder von der
Landawirseehütte oder kurz oberhalb der Hütte abzweigt,
benützt werden. Sollte der Höhenweg gesperrt sein, folgt
nun der Normalweg dem Hüttenzufahrtsweg bis zum inneren
Göriachwinkel. Von hier windet sich nun der Steig in vielen
Serpentinen nach oben zur Gollingscharte (2.326 m). Zum letzten
Stück der Scharte muss ein steiles Schneefeld bzw.
Geröllfeld überwunden werden.
Ab der Gollingscharte besteht nun die
Möglichkeit, den Gipfel des Hochgolling (2.863 m) zu erklimmen
(für Hin- und Rückweg mind. 3 Stunden kalkulieren).
Für die Gipfelbesteigung ist Trittsicherheit,
Schwindelfreiheit sowie alpine Erfahrung erforderlich. Bei
Schlechtwetter wird von einer Gipfelbesteigung abgeraten.
Von der Gollingscharte geht es über ein
Eisoder Geröllfeld in vielen Serpentinen abwärts, bis wir
einen ganz ebenen Almboden erreichen, den Gollingwinkel. Umrahmt
von mächtigen Bergriesen, gleicht dieser Platz einem
Freilufttheater und wird daher vielfach auch als Götterplatz
bezeichnet. In einer Viertelstunde wird die Gollinghütte
erreicht.
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