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VON DER
PREINTALERHÜTTE ZUR BREITLAHNHÜTTE
Kurz nach der Preintalerhütte wird der
Sonntagskarbach überquert. Nach dem Überqueren des Baches
steigt der Weg an der Südwestflanke des "Schneider" recht
steil an, bis eine Weggabelung erreicht wird. Nun zweigt der Weg
Nr. 702 rechts ab und windet sich weiterhin in steilen Serpentinen
aufwärts durch's weitläufige Trattenkar, bis auf die
Höhe der Wildlochscharte, wo man zum Südgrat der
Hochwildstelle abzweigt.
Der Weg Nr. 702 wendet sich nach rechts zur
Trattenscharte, wo mit 2.408 m der höchste Punkt der Tour
erreicht wird. Ein kurzer Abstieg, jahreszeitlich bedingt,
über Eis- und Schneefeld bzw. über ein großes
Geröllfeld, leitet zu einem kleinen Seenlabyrinth, dem
Klafferkessel nicht unähnlich. Hier kann man sehr gut den
Gletscherschliff aus der letzten Eiszeit sehen. Diese kleine
Seenlandschaft wird wegen ihres Glanzes, wenn sich die Sonne im
Wasser spiegelt, " Goldlacken" genannt.
An dieser Stelle teilt sich nun der Weg wieder.
Wir folgen dem Weg Nr. 702 rechts entlang der Südost-Flanke
des Scharecks und oberhalb der Stummer Almen, bis wir Karlkirchen,
einen kleinen Felsendom, erreichen. Entlang von riesigen Almrausch-
und Latschenfeldern und lichtem typischem Bergwald führt der
Steig nun zur Lassacheralm und von dort entweder den Wandersteig
entlang oder der Forststraße folgend durch einen Hochwald, bis
die Breitlahnhütte erreicht ist.
Der Abstieg von der Trattenscharte ist mit 1.300
Höhenmetern sehr lang, jedoch landschaftlich äußerst
reizvoll, und nicht selten begegnet man Wildtieren (Gemsen,
Murmeltieren, Kreuzottern) und kann den Geruch von wildem
Schnittlauch in der Nase spüren.
Ab Breitlahnhütte führen während
der Sommerferienzeit die Naturpark-Tälerbusse hinaus nach
Stein an der Enns.
Alternativvariante Preintalerhütte
Breitlahnhütte
Ab Preintalerhütte am Weg Nr. 784 hinauf zu den
Sonntagskarseen über die Rettingscharte (2.326 m),
Steinigboden zum Schwarzensee und weiter am Weg 702 zur
Breitlahnhütte.
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