Ramingstein, eingebettet zwischen den Lungauer Nockbergen, ist der
viertgrößte Ort des Lungaus. Auf einer steilen
Felsnase erhebt sich oberhalb des Ortes das Wahrzeichen von
Ramingstein, die Burg
Finstergrün. Nunmehr ein Jugendfreizeitheim, kann die Burg
im Sommer mit einer Führung besichtigt werden.
Im Mittelalter war das Gebiet um Ramingstein eines der
größten Bergbaugebiete der Alpen. Vom 15. bis zum
Ende des 18. Jahrhunderts war dann die Blütezeit des Bergbaus.
Im hinteren Mühlbachtal wurde Eisenbergbau betrieben
und in Ramingstein waren die Abbaustätten für Blei und
Silber. Bei einem Besuch der Erzwege „Altenberg” und
„Dürnrain” oder dem Silberbergwerk, wird diese Zeit wieder lebendig.
Man bekommt hier einen umfassenden Einblick in das Leben der
Bergknappen und in den historischen Silberbergbau. Das im
Mühlbachgraben und auf der Turrach abgebaute Eisen wurde in
Kendelbruck verarbeitet. Wie diese Verhüttung von
statten ging, erfährt man beim Eisenweg in Kendlbruck. Ebenfalls in Kendlbruck
können Sie das historische Pochwerk besichtigen und für Kinder ist der
anschließende Erlebnisspielplatz sicher ein besonderes
Abenteuer.
Der jedes Jahr stattfindende Ramingersteiner Kultursommer
lockt mit seinen vielzähligen Veranstaltungen immer wieder
tausende Besucher an.