In Seeboden beim Millstättersee,
steht die lang gestreckte Anlage von Burg Sommeregg. Erbaut wurde
sie vermutlich Mitte des 13. Jahrhunderts vom Grafen Ortenburg.
Die Besitzer der Anlage wechselten des
öfteren, wobei insbesondere die Familien Egger und Riegler
Kraft und Energie in die mühevolle Restaurierung der
Anlage investierten.
Das historische Gebäude weist neben dem
romanischen Rundturm im Süden einige bemerkenswerte
Details, wie einen Erker, Spitz- und Rundbogenportale sowie
spätmittelalterliche Fensterumrahmungen auf.
WIE DIE RITTER
SCHLEMMEN
Ganz wie zu Ritterzeiten, lässt es sich im
unterhalb der Burganlage gelegenen „Schlössl“
schlemmen und völlern. Getafelt wird in historischer
Umgebung. Mit Schurz und Messer bewaffnet, stürzt man sich,
ganz wie die alten Rittersleut, auf „knusprig Gebratenes mit
allerlei Zuspeis“, welches von Mundschank und Koch in
Holzsänften zu Tische getragen wird. Eine wahrhaft
unvergessliche Rittersmahlzeit!
RITTERSPIELE UND RITTERSMAHLZEIT
Einmal im Jahr lassen drei Wochen lang
Gaukler, Maiden und verwegene Reiter das Gebiet um die Burg
Sommeregg im Zuge der Ritterspiele wieder im Mittelalter
versinken. Ritterturniere werden ausgefochten, ausgestorben
geglaubtes Handwerk wiederbelebt, und eine Gauklergruppe verzaubert
das „gaffende Volk“ von ihrer Bühne aus.
Für das leibliche Wohl ist im
Mittelalterdorf natürlich auch gesorgt. Schenken,
Rauchkucheln, Fischbratereien und Bäckerstuben verführen
mit kuliniarischen Besonderheiten.
FOLTERMUSEUM
Etwas ganz Besonderes findet man auf Burg
Sommeregg ebenfalls: das größte Foltermuseum
Mitteleuropas. In der Sonderausstellung von Amnesty
International werden dem Besucher, anhand originalgetreuer
Exponate, die Hintergründe und Methoden der Folter
nähergebracht. Mehr dazu erfahren sie auf wandern.com hier.