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Natur und Kunst sind
immerwährende Elemente, die den Wanderer auf dem Franziskusweg
auf Schritt und Tritt begleiten. Die Darstellungen des
Bildhauers Hubert Flörl, welche auf dem „Sonnengesang
des heiligen Franziskus“ aufgebaut sind, regen den
Wandersmann zum Denken an. Inmitten der wunderbaren Landschaft
stehen insgesamt neun Werke, die den Betrachter in ihren
Bann ziehen.
Vom heiligen Franziskus gibt es einen Lobgesang
an den Schöpfer, der unter dem Namen "Sonnengesang des
heiligen Franziskus" weltweite Verbreitung gefunden hat. Diesem
Vorbild folgend sollte ein Besinnungsweg gestaltet werden,
der Natur und Kunst in einmaliger Weise verbindet.
Dem akademischen Bildhauer Hubert
Flörl ist es gelungen, die Friedensidee des
Heiligen in eindrucksvollen, klaren Formen darzustellen. Neun
Stationen, eingebunden in die herrliche Landschaft der
Wildschönau, sollen zu einer neuen Beziehung zur
Schöpfung anregen.
Der Weg, der zwischen den Kirchdörfern
Niederau und Oberau in der Wildschönau vorbei am
Bergbauernmuseum verläuft, zeigt die Strophen an die
Sonne, an das Universum, an den Wind und das
Wetter, an das Wasser, an das Feuer, an die
Welt mit ihren Samen und Früchten, an die
Liebe und an den Tod.
Der Franziskusweg, er ist auch im Winter begehbar, soll dazu beitragen, in einer Zeit
zunehmender sozialer Probleme die Beziehung zu den Mitmenschen zu
vertiefen. Er soll uns wieder sensibler machen für die
Größe und Herrlichkeit der Schöpfung. Er soll
anregen, wieder dankbarer zu sein für alles Gute und
Schöne, das uns mit der Schöpfung geschenkt
wurde.
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