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LEBENDIGE
GESCHICHTE
Das Bergbauernmuseum ist besonders
erwähnenswert, denn es ist ein „lebendes“
Museum. Das Haus war bis 1995 bewohnt und als Bauernhof
bewirtschaftet. Jahre später beschloss die Gemeinde, das Gut
zu kaufen und es in ein Museum umzuwidmen.
Die Ausstellungsstücke wurden aus
dem ganzen Tal zusammengetragen. Wenn diese auch hier
unbenützt ausgestellt sind, finden ihre Gegenstücke nach
wie vor auch heute noch Verwendung: so z.B. die
hölzerne Form zum Butterwaschen, die großen
Pfannen zur Zubereitung des Familienessens, die "Kämme" zum
Beerenpflücken, die Sensen, der Küchenherd,
der Kachelofen, die Kupfergefäße oder die Werkzeuge zur
Holzbearbeitung.
Das Museum erzählt also sowohl über
die Vergangenheit als auch über die Gegenwart.
Das frühere Stall- und Tennengebäude ist nebenbei in
Verwendung für Diskussionsgruppen und Foren, Konzerte,
kulturelle Veranstaltungen und vieles mehr.
Ein Besuch im Bergbauernmuseum lohnt sich, um
einen Einblick in das Leben der Wildschönauer
Bergbauern von gestern und heute zu gewinnen.
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