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BRANDBERGER
BERGMÄHDER
Fast zu jedem Hof am Brandberg gehört eine
so genannte Bergmahd oberhalb der Waldgrenze. Am Berg werden die
Wiesen nicht gedüngt und meist nur jedes zweite Jahr
gemäht. Dass wenigstens auf einigen Flächen die
traditionelle Bewirtschaftung der Bergmähder
weitergeführt werden kann und damit die artenreichen
Bergwiesen erhalten bleiben, das hat man sich in Brandberg schon
vor einigen Jahren zum Ziel gesetzt.
Wo die Bauern wirtschaften wie bisher, sind die
bunten Bergblumenwiesen noch heute zu sehen. Das Nebeneinander von
gemähten und ungemähten Wiesen, Wäldern und Weiden,
Kalkgestein und Urgestein bildet die Voraussetzung für eine
sehr artenreiche Flora entlang des Bergmähderweges.
Hier finden wir im Frühjahr leuchtenden
„Schusternagerl“, seltene Orchideen wie das gefleckte
Knabenkraut, Arnika, Küchenschellen und vieles mehr. Insgesamt
gibt es im Raum Brandberg etwa 800 Arten von
Gefäßplanzen.
Das Heu wird nicht in Scheunen gebracht, sondern
man baut riesige Heuschober, die so genannten
„Dristen“ und im Herbst und Winter wird dann auf
Schlitten das Bergheu ins Tal gezogen. Rund um das Kolmhaus kann
man bei der Mähder-Arbeit zusehen.
Quelle: Zillertal Tourismus GmbH
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