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Kultur- und Themenwanderung in Hippach

© Zillertal Arena

DREI LINDEN - STIENDL-BRENNHÜTTE - ZIMMERHÄUSLMÜHLE - KEILKELLER - WASSERFALL - KIRCHE BURGSCHROFEN

Auf dieser Wanderung erleben Sie Dorfkultur und Sehenswürdigkeiten rund um Hippach. Lassen Sie sich von der fast unberührten Natur begeistern und verschaffen Sie sich Einblick in das Leben von Damals!

Vom Ausgangspunkt beim Sport- und Erlebnisschwimmbad Hippach geht es entlang der Zillerpromenade (Radweg) zur 1. Station, den Drei Linden.

  1. Die Drei Linden ist ein historischer und denkmalgeschützter Platz mit über 100-jährigen Lindenbäumen. Dies ist auch der Platz für kirchliche Anlässe und Prozessionen. Über die Augassen wandern wir zum „Stiendlbauer“, einem alten Familienhof, wo wir die „alte Brennhütte“ besichtigen.
  2. Die „Stiendl-Brennhütte“ gehörte bis zum Jahre 1993 zum „Stiendlhof“, der gegenüber liegt. Generationen hindurch diente sie der Herstellung von „Schnapses“, einer Schwendauer und Zillertaler Spezialität. Im Jahre 1993 wurde beschlossen, diese Brennhütte als Erinnerung an die alte Tradition des Schnapsbrennens und als Anerkennung an den Bauernstand, der von jeher das Dorfbild von Schwendau prägte, nicht niederzureißen, sondern damit ein Stück Geschichte lebendig zu erhalten. In der alten Brennhütte wird im Detail das „Schnapsbrennen“ beschrieben und Requisiten der Brennerei ausgestellt. In Schwendau wird auch heute noch in traditioneller Weise Schnaps von den Bauern selbst gebrannt. Es lohnt sich, davon eine Kostprobe zu machen!
  3. Der „Schwentacher Holzknecht“ sollte zur Erinnerung an die Entstehungsgeschichte der Gemeinde Schwendau einen Ehrenplatz erhalten. Der Name Schwendau wird erstmals im Jahr 1200 n.Chr. erwähnt. Damals taucht der Name „Swentowe“ auf, was soviel bedeutet wie „gerodete Au“. In Anlehnung an diese erstmalige urkundliche Erwähnung wurde auch das Gemeindewappen von Schwendau gestaltet.
  4. Unser nächster Zielpunkt ist der Ortsteil Mühlen, wo heute noch am Ende des Dorfes Schwendau die Zimmerhäuslmühle steht. In diesem Ortsteil befanden sich in früheren Zeiten 3 Mühlen, in denen die Bauern ihr Korn gemeinsam gemahlen haben. Die erhalten gebliebene und renovierte Mühle wird bei unserer Wanderung besichtigt. Danach wird’s etwas steiler. Über einen Wanderweg durch den Wald erreichen wir in ca. 15 Minuten den Keilkeller Wasserfall.
  5. Der Keilkeller Wasserfall ist sagenumwoben und ein Naturschauspiel wild schäumenden Gebirgswassers. Nach einer kleinen Rast wandern wir Richtung „Gasthof Brunnenstube“, einer gemütlichen Jausenstation, die zum Kräftesammeln einlädt. Danach geht’s, vorbei an wunderschönen Bauernhöfen, wieder ins Tal. Von dort aus gelangen wir über den Waldweg Richtung Mayrhofen zur Kirche „Burgschofen“.
  6. Die barocke Kirche „Burschrofen“ steht auf einem Felsenhügel, der sich mitten im Tal erhebt und ist damit weithin sichbar. Die Besonderheiten dieses Sakralbaus sind die Unterkirche, die Nachstellung des Heiligen Grabes sowie Kreuzwegstationen. Erbaut wurde die Kirche 1844, generalsaniert und renoviert 1991. Danach wandern wir über den neu angelegten Spazier- und Radweg entlang der Ziller zu unserem Ausgangspunkt zurück.


Quelle: Zillertal Tourismus GmbH

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  am 25.07.08 | Quelle: wetter.at | Stand: 25.07.08, 10:45  
 
 
 
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  KULTUR- UND THEMENWANDERUNG IN DER FERIENREGION HIPPACH  
 

Drei Linden – Stiendl-Brennhütte – Zimmerhäuslmühle – Keilkeller Wasserfall – Kirche Burgschrofen

 

Eckdaten:

Ausgangspunkt: Sport- und Erlebnisschwimmbad Hippach
Zielpunkt: = Ausgangspunkt
Gehzeit: 3:00 Std.

Schwierigkeit: Schwierigkeitsstufe blau (leicht)

Besonderheiten:

denkmalgeschützter Platz mit über 100-jährigen Lindenbäumen, alte Brennhütte, alte Mühle, Keilkeller Wasserfall, barocke Kirche

Quelle/Autor:

Zillertal Tourismus GmbH

Weitere Literatur:

WK 151

Copyright der dargestellten Karte:

f&b cartography © FREYTAG-BERNDT u. ARTARIA KG, 1230 VIENNA, AUSTRIA, EUROPE
 

 
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