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IDEAL AUCH FÜR
KLETTERER
Der Hochgolling (2.863 m) ist die
höchste Erhebung in den Niederen Tauern. Die von Norden
düster wirkende Felsgestalt vermittelt dem Betrachter den
Ernst der Hochgebirgslandschaft. Seine mächtige
Nordwand mit den nach Ost und Nord-West abstreichenden Graten
bietet auch für Kletterer ein reiches
Betätigungsfeld.
Der Normalanstieg führt von der
Gollingscharte über den von Erzherzog Johann im Jahre
1817 begangenen Weg zum Großteil über die Westflanke. Im
oberen Teil gibt es eine Gratvariante mit interessanten
Kletterstellen.
Der Anstieg erfolgt über den Gollingwinkel
zur Querung nach links über Schutt- und Schneefelder hinaus,
bis eine Reihe von Schrofenrinnen und Felsstufen gerade
aufwärts leiten, so dass man rasch an Höhe gewinnt. Nach
einer weiteren Querung nach rechts sind einige höhere
Felsstufen und Rippen zu übersteigen, die den Aufstieg auf den
Nordwestgrat unmittelbar vor dem Gipfel vermitteln.
Die Gehzeit beträgt 3 bis 4 Stunden -
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Für
Ungeübte wird Seilsicherung oder Führerbegleitung
empfohlen.
Quelle: Wanderführer
Schladming-Dachstein von Toni Breitfuss
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