Ausrüstungstipps fürs Schneeschuhwandern

So folgen auch Sie dem Ruf der Wildnis

Stille, nur der Schnee unter den Schuhen knirscht, man trägt ein weißes Atemwölkchen vor sich her, vor einem liegt die in der Sonne glitzernde Winterlandschaft. Wow, das ist Schneeschuhwandern? Das wollen wir auch mal ausprobieren! Also erst mal das Wichtigste dazu besorgen: die Schneeschuhe, bislang unbekannte Wesen.

Am besten rein in ein Fachgeschäft, denn eine gute Beratung hilft auch hier, die passende Ausrüstung zu finden. Voller Enthusiasmus stellten wir uns den Fragen des Verkäufers – und lernten: Schneeschuhe kauft man nicht einfach im Vorübergehen.

Genusswandern, laufen oder Winterbergsteigen – das ist die Frage

Zuallererst kam die Frage nach dem bevorzugten Einsatzgebiet. Wollten wir auf leichtem Terrain winterwandern, flott trainierend laufen, anspruchsvoll winterbergsteigen oder gar unter extremen Bedingungen Schneeschuhtrekking veranstalten? Puh, immer diese Entscheidungen. In unserem Fall fiel’s uns allerdings leicht: Als blutige Anfänger, die wir sind, fangen wir erst mal mit dem leichten Winterwandern an.

Bei den Schuhen, so erfuhren wir, gibt’s generell drei Modelle: die Originals mit Holzrahmen und Leder, die Classics mit Alurahmen und Kunststoffbespannung und schließlich die Moderns aus Plastik mit Riemenbindung.

Größe, Gewicht, Bindung – wichtige Kriterien

Leichtgewichte haben’s gut. Sie kommen mit kleineren Schneeschuhen aus, im Gegensatz zu den Schwereren unter uns, die schon mehr Fläche brauchen, um nicht zu tief einzusinken. Wichtig auch: das Gewicht des Schneeschuhs selbst, schließlich muss man es bei jedem Schritt anheben. Zum Schuh gehört auch die passende Bindung, idealerweise meistens schon am gewählten Schneeschuh montiert. Doch Auswahl gäbe es genug: Man unterscheidet Riemenbindungen, Ratschenbindungen, Snowboardbindungen oder Kipphebelbindungen – je nach dem Schuh, den man tragen möchte. Praktisch sind dann noch Harscheisen oder eine Steighilfe für steile Hänge, kann man, muss aber nicht.

Kleidung, Stöcke, sonstige Accessoires

Abgesehen von den Schneeschuhen, gelten für die restliche Ausrüstung eigentlich die gleichen Regeln wie etwa fürs Skitourengehen. Atmungsaktive Kleidung, Sonnen- und Kälteschutz, Stöcke mit breiten Tellern, Rucksack mit Jause, eventuell LVS-Gerät, Wanderkarten, etc. Super! Dann warten wir mal auf den ersten Schnee, um uns gut ausgerüstet unserer neuen Leidenschaft hinzugeben – wer kommt mit?

 

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Autor: Redaktion