Wandern, Walken, Spazieren - Die Outdoor-Trends 2021

Egal ob Laufen, Rennen und Joggen, Wandern oder Walken und Spazieren, Boldern oder Trailrunning und danach vielleicht nur am See entspannen. Eins ist klar, nach all den Lockdowns, findet der Sommer im Draußen statt. Die Menschen wollen raus und wollen Outdoor aktiv sein. Das Wandern bestimmt seit jeher das Leben der Menschen und gerne wird es mit anderen Outdoor-Aktivitäten kombiniert, gerade in diesem Jahr.

Das Wandern ist des Müllers Lust

Es ist ganz sicher nicht nur des Müllers Lust. Wandern bedeutet für viele eindrucksvolle Landschaften, Verbundenheit mit der Natur und Stille. Und gerade durch die Pandemie hat Wandern einen völlig neuen Stellenwert erhalten, denn durch die Schließungen fielen auch jede Menge der sonst üblichen sportlichen Betätigungsfelder weg. Wandern hingegen war immer möglich, egal zu welcher Jahreszeit und egal an welchem Ort.

Die Trends im Wandern gehen dabei definitiv in die Regionalität, was bedeutet, dass mehr vor der eigenen Haustür gewandert wird. Dies sicherlich eine Folge des zurückliegenden Jahres. Aber auch Reisen ist ja nun bedingt wieder möglich und somit erschließen sich noch weitere wunderschöne Landschaften, die es gilt zu Fuß zu durchqueren und kennenzulernen. 

Wer etwas Zeit hat und örtlich flexibel ist, sollte es sich nicht nehmen lassen einen Weit- oder Fernwanderweg kennenzulernen. Der Lechweg ist dabei sicher einer der beeindruckendsten, der Österreich und Deutschland miteinander verbindet und auch geschichtlich sehr bedeutsam ist. Er führt darüber hinaus durch eine der letzten Wildflusslandschaften Europas. Für die 125 Kilometer sollte definitiv genügend Zeit und vor allem auch das richtige Schuhwerk eingeplant werden.

Auswahl der richtigen Schuhe

Ein gut sitzender Schuh ist das Nonplusultra fürs Wandern. Ohne den passenden Schuh wird das Wandern eher zur Qual als dass es zu Freude und Genugtuung beiträgt. Kompromisse bei der Schuhauswahl sind daher eher unangebracht. In einen guten Outdoor- oder Wanderschuh zu investieren macht also Sinn, gerade um Blasen, aufgescheuerte Hautstellen oder sogar Verletzungen an Bändern und Sehnen zu vermeiden.

Ein wichtiger Schritt ist dabei der Besuch eines Fachgeschäfts in dem Outdoorschuhe mit festem Halt gefunden werden können. Genügend Auswahl, gute Beratung durch qualifizierte Verkäufer sowie das Einsatzgebiet des Schuhes sind grundlegende Faktoren. Auch die Fußform ist von Bedeutung, da es sonst zu Beschwerden kommen kann. Wo der Schuh zum Einsatz kommt, ist sehr wichtig, denn Hochgebirge, hügelige Landschaften oder Flachland benötigen die Verwendung des optimalen Schuhs.

Auch die Frage des Materials ist wichtig. Während Lederschuhe, wenn richtig gepflegt, ewig halten, haben sie den Nachteil, dass sie lange zum Trocknen brauchen, wenn sie mal richtig nass werden. Synthetik bietet den Vorteil von Leichtgewichtigkeit und sie trocknen schnell. Ein Synthetik-Schuh mit entsprechenden Membranen ist sogar wasserdicht. Der Schaft ist auch entscheidend. Während ein niedriger Schaft flexibler ist und mehr für flachere Gebiete geeignet, braucht es im Gebirge hingegen einen hohen Schaft mit gutem Halt. Sohle und Sohlenaufbau sind ein weiterer wichtiger Punkt. Wanderschuhe kaufen sollte am Nachmittag stattfinden und unbedingt auch die entsprechenden Wandersocken mitnehmen. Genug Zeit fürs Anprobieren und die fachliche Beratung sollte definitiv eingeplant sein.

Bilder: Unsplash - Emma van Sant und Toomas Tartes

 

Redaktion
Autor: Redaktion